Autor Thema: Agression gegen Artgenossen  (Gelesen 489 mal)

Offline sista_s

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Agression gegen Artgenossen
« am: 18. Oktober 2012, 11:15:43 »
Hallo!
Wir haben einen 3-jährigen dominanten Dobermann-Rüden (kastriert) der agressiv gegenüber fremden Artgenossen reagiert. Mit sowie ohne Leine. Er ist aber nicht grundsätzlich so. Seine "Kindheitsfreunde" mag er immer noch und spielt (wenn auch etwas stürmisch) sehr sozial mit ihnen. Er war auch bis vor kurzem in der HuTa (hat leider geschlossen) wo er mit knapp 30 Hunden im Rudel lief. Er ist mit 4Monate bei uns eingezogen und hat auch nie schlechten Erfahrungen machen müssen.
Es hat irgendwie auch mit uns zu tun. Also wenn wir in der nähe sind, oder er auf seinem Grundstück ist, reagiert er so. Es ist dabei egal ob der andere Hund Rüde oder Hündin, alt oder jung, groß oder klein ist. Er springt "plötzlich" in die Leine und beißt auch zu (wenn er es schafft) das ist sehr anstrengend, weil man immer in Angst lebt er könne sich mal losreißen.
Wir sind nicht unerfahren, das ist unser zweiter Dobi und insg. dritter Hund.Wir haben schon alles mögliche versucht. Mit verschiedenen Trainern, Schulen, Methoden. Nichts hat dauerhaft geholfen. Am Anfang klappt es immer ganz gut und dann haben wir das Gefühl er durchschaut uns und reagiert nicht mehr.
Wie kann ich ihm klar machen, dass er das nicht mehr tun soll? Hat jemand schon mal mit so einem Hund gearbeitet und kann mir Tipps für den Umgang geben?

Offline KaPi

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Re: Agression gegen Artgenossen
« Antwort #1 am: 20. Oktober 2012, 08:20:05 »
Ich hatte mal ein ähnliches Problem !
Allerdings war mein Hund überhaupt nicht aggressiv, sondern er hatte eher totale Angst vor fremden Hunden und ist dann völlig ausgeflippt, wenn sie ihm zu nahe kamen  :(
Ich habe Monate an diesem Problem gearbeitet...
Alle Ablenkung mit Spiel oder Futter hat in solchen Situationen nicht geholfen, also haben wir es hinterher rein über den Gehorsam gemacht.
Auf dem Hundeplatz habe ich angefangen, dass andere Leute mit ihren Hunden, die sozial waren, in sicherer Entfernung vorbeigegangen sind...
Er musste also neben mir sitzen oder Platz machen, während die anderen Hunde sich auf dem Platz bewegten und sich nicht für ihn interessierten.
Nach langer Zeit wurde es besser allerdings war die Toleranzgrenze immer so bei ca 10m.... näher durfte kein Hund an ihn rankommen, wenn er ihn nicht kannte.
Damit kamen wir dann irgendwann im Alltag ganz gut klar !
Ich habe andere Hundebesitzer, die uns entgegenkamen gebeten, ihre Hunde anzuleinen und mit der Zeit wußten sie auch, dass wir immer einen kleinen Bogen gemacht haben und sie nicht mit ihren Hunden zu uns kamen.
Leider war der ganze Trainingserfolg wieder dahin, als uns irgendwann im Feld ein freilaufender Hund ohne Besitzer begegnete, der sich auf meinen gestürzt hat....
Danach standen wir nicht mal mehr bei Punkt null, sondern noch viel weiter davon entfernt  :(
Kanada vom Residenzschloss 10.01.2003
Zidane vom Residenzschloss 06.12.2008 - 25.05.2012
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